HinweisAllgemeine Information. Sie ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung. Bei anhaltenden oder stärker werdenden Beschwerden lassen Sie sich ärztlich beraten.
Kurz gesagt: Schmerzen am Ellbogen haben viele mögliche Ursachen, und nur ein kleiner Teil hat mit Sport zu tun. Unter dem Namen „Tennisarm“ und „Golferarm“ beschreibt das Gesundheitsportal gesundheitsinformation.de Überlastungsbeschwerden der Sehnenansätze am Ellbogen. Wenn Beschwerden anhalten, stärker werden, nachts stören oder Sie unsicher sind, lassen Sie sich ärztlich beraten. Diese Seite nennt keine Behandlung und bewertet keine Hilfsmittel.
Wer regelmäßig Padel spielt und am Ellbogen Schmerzen bemerkt, sucht meist zuerst im Internet nach einer Erklärung. Dabei stößt man schnell auf Begriffe wie Tennisarm oder Golferarm, auf Produktversprechen und auf Ratschläge, die sich widersprechen. Diese Seite geht einen anderen Weg. Sie fasst zusammen, was ein Gesundheitsportal allgemein zu diesen Beschwerden schreibt, und sie sagt ehrlich, was sie nicht leisten kann: eine Diagnose, eine Behandlungsempfehlung oder eine Aussage darüber, was in Ihrem Fall die Ursache ist. Das kann nur eine Ärztin oder ein Arzt nach einer Untersuchung.
Die Informationen auf dieser Seite beruhen auf dem Beitrag „Tennisarm und Golferarm“ von gesundheitsinformation.de, dem Gesundheitsportal des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Seitenstand 29.10.2025. Wir geben den Inhalt mit eigenen Worten wieder und ergänzen nichts aus anderen Quellen.
Was mit Tennisarm und Golferarm gemeint ist
Die Fachsprache beschreibt beide Bezeichnungen als Überlastungsbeschwerden an den Sehnenansätzen am Ellbogen. Der Unterschied liegt in der Stelle: Bei einem Tennisarm schmerzt nach der Quelle die Außenseite des Ellbogens, bei einem Golferarm die Innenseite. Die Namen sind historisch gewachsen und sagen nichts darüber, ob die Beschwerden vom Tennis, vom Golf oder von einem anderen Sport kommen. Das ist ein wichtiger Punkt, weil die Bezeichnung leicht den Eindruck erweckt, die Ursache stehe schon fest.
Für das Padel heißt das: Wenn Sie am Ellbogen Schmerzen haben, folgt daraus nicht, dass der Sport die Ursache ist. Diese Seite behauptet das nicht, und wir behaupten auch nicht das Gegenteil. Die Quelle selbst weist darauf hin, dass die Beschwerden bei den meisten Menschen andere Ursachen haben als Tennis- oder Golfspielen.
Typische Beschwerden
Das Gesundheitsportal beschreibt folgende Anzeichen:
- Schmerz bei Bewegung oder bei Berührung des Ellbogens.
- Der Schmerz kann in den Ober- und Unterarm und in die Hand ausstrahlen.
- Der Arm kann weniger beweglich sein.
- Der Schmerz kann in Ruhe nachlassen, manchmal tritt er auch nachts auf.
Diese Liste ist eine Beschreibung, keine Checkliste zur Selbstdiagnose. Ähnliche Beschwerden können verschiedene Gründe haben, und ob einer der genannten Punkte bei Ihnen auf eine bestimmte Erkrankung hinweist, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen.
Mögliche Ursachen: viele, nicht nur Sport
Als Ursache nennt die Quelle eine plötzliche oder ungewohnte Belastung der Unterarmmuskeln oder eine wiederholte, einseitige Belastung über längere Zeit. Wichtig ist, dass die Aufzählung nicht beim Sport endet:
| Bereich | Beispiele laut Quelle |
|---|---|
| Sport | Tennis, Rudern, Krafttraining |
| Arbeit | Streichen, Handwerk, Heben, Kassentätigkeit |
| Alltag | Gemüse schneiden, Musikinstrumente, Computerarbeit |
Padel nennt die Quelle nicht ausdrücklich. Die Aufzählung zeigt aber, dass viele Tätigkeiten infrage kommen, bei denen der Unterarm wiederholt oder ungewohnt beansprucht wird. Für Sie als Spielende bedeutet das: Wer Beschwerden hat, sollte nicht nur auf den Sport schauen, sondern auf alles, was den Arm regelmäßig fordert, vom Arbeitsplatz bis zum Hobby.
Belastung allgemein betrachtet
Das Stichwort „ungewohnte Belastung“ kann auch beim Padel eine Rolle spielen, etwa wenn jemand neu anfängt, wieder einsteigt oder die Spielhäufigkeit deutlich erhöht. Das ist eine allgemeine Überlegung, keine Feststellung über Ihren Fall. Zur Frage, wie Schläge ausgeführt werden, können wir nichts sagen; das beurteilen Trainerinnen und Trainer, die Sie beim Spielen sehen. Eine Anleitung zu Technik gibt diese Seite bewusst nicht.
Wie lange Beschwerden dauern können
Nach der Quelle halten die Beschwerden oft einige Monate an. Nach Angabe des Portals sind etwa 80 % der Betroffenen innerhalb eines Jahres schmerzfrei (gesundheitsinformation.de, Seitenstand 29.10.2025). Diese Zahl bezieht sich auf die dort beschriebenen Beschwerden insgesamt; sie sagt nichts darüber, wie lange es bei Ihnen dauert. Sie ist auch kein Versprechen. Wenn Beschwerden länger anhalten oder sich verändern, ist das ein Grund für ein ärztliches Gespräch.
Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist
Die Quelle nennt keine festen Warnzeichen, bei denen sofort ärztliche Hilfe nötig wäre, und wir erfinden keine. Eine vorsichtige Formulierung lautet: Wenn Beschwerden anhalten, stärker werden, nachts stören oder Sie unsicher sind, lassen Sie sich ärztlich beraten.
Wenn Sie nicht wissen, ob ein Besuch nötig ist, ist eine Rückfrage in der Praxis eine gute Möglichkeit. Das gilt besonders, wenn Sie Vorerkrankungen haben oder Medikamente einnehmen, weil die Praxis das einordnen kann. Ob ein Fall dringend ist, kann eine Website nicht beurteilen; im Zweifel fragen Sie lieber einmal zu viel in der Praxis nach.
Was in der Praxis geschieht
Erste Anlaufstelle ist in der Regel die Hausarztpraxis. Nach der Quelle fragt die Ärztin oder der Arzt nach Ihren Tätigkeiten und Vorerkrankungen und untersucht den Arm. Bildgebung ist nach dieser Darstellung nur bei Verdacht auf eine andere Erkrankung nötig. Das heißt: Das Gespräch über Ihren Alltag und Beruf gehört zur Abklärung.
Tipps für das Arztgespräch
Damit das Gespräch gelingt, hilft es, einige Dinge vorher zu überlegen. Das sind Fragen, keine Behandlung:
- Wo genau schmerzt es? Außenseite, Innenseite oder anderswo?
- Wann tritt der Schmerz auf? Bei bestimmten Bewegungen, bei Berührung, in Ruhe, nachts?
- Seit wann besteht er? Ist er plötzlich gekommen oder langsam?
- Welche Tätigkeiten belasten den Arm? Sport, Beruf, Hobby, Alltag.
- Gibt es Vorerkrankungen oder Medikamente? Die Praxis fragt danach.
- Hat sich etwas geändert? Neue Tätigkeit, mehr Training, neue Arbeitsabläufe.
Wer diese Punkte aufschreibt, kann sie der Praxis schneller und genauer schildern. Beschreiben Sie die Beschwerden so, wie Sie sie erleben. Eine Bewertung ist nicht nötig.
Häufige Missverständnisse
- „Der Name verrät die Ursache.“ Tennisarm und Golferarm sind Namen für Beschwerdebilder an bestimmten Stellen des Ellbogens. Ob Tennis oder Golf im Spiel waren, sagt der Name nicht.
- „Wer Sport treibt, bekommt es.“ Die Quelle nennt Sport nur als eine von mehreren möglichen Ursachen, neben Arbeit und Alltag.
- „Was im Internet funktioniert hat, funktioniert auch bei mir.“ Erfahrungsberichte anderer sagen nichts über Ihre Ursache. Ohne Untersuchung bleibt offen, ob Ihre Beschwerden überhaupt zu dem beschriebenen Bild gehören.
- „Je länger ich abwarte, desto klarer wird es.“ Manchmal ja, manchmal nein. Wenn die Beschwerden anhalten oder stärker werden, ist das nach der oben genannten Formulierung ein Grund, ärztlichen Rat einzuholen.
- „Die Zahl 80 % gilt für mich.“ Sie ist eine Angabe des Portals für Betroffene insgesamt und keine Vorhersage für den Einzelfall.
Was diese Seite nicht erklärt
Zu Behandlungsfragen finden Sie hier bewusst nichts: weder zu Bandagen oder Orthesen, noch zu Medikamenten, Spritzen, Physiotherapie oder Operationen. Wir bewerten auch keine Produkte und sagen nicht, was bei Ihnen helfen könnte. Der Grund ist einfach: Das ist Sache der Ärztin oder des Arztes und der Physiotherapie, die Ihre Situation kennen. Wer Beschwerden hat, sollte diese Fragen dort stellen, und nicht in einem Ratgeber im Internet.
Auch zu Sportarten, Techniken oder Ausrüstung als Ursache oder Lösung sagen wir nichts. Wissenschaftlich belegte Aussagen dazu, ob bestimmte Ausrüstung die Beschwerden beeinflusst, liegen uns nicht vor, und Behauptungen im Netz, die das versprechen, übernehmen wir nicht.
Wie Physiotherapie ins Spiel kommt
Physiotherapie kann Teil der Abklärung und Behandlung sein, wenn die Ärztin oder der Arzt sie verordnet oder empfiehlt. Wie sie aussieht, hängt vom Einzelfall ab, und was dort gemacht wird, entscheiden die Fachleute vor Ort. Auf dieser Seite gibt es keine Übungen, weil Übungen ohne Untersuchung nicht passend sein müssen. Fragen Sie in der Praxis, ob Physiotherapie in Ihrem Fall infrage kommt.
Padel und Bewegung vor dem Spiel
Zum Thema Bewegen vor dem Spiel gibt es einen eigenen Beitrag: Aufwärmen vor dem Padel. Er bleibt allgemein, enthält keine Übungsanleitung und keine Zusagen. Was für Sie passt, klären Sie bei Beschwerden mit Fachleuten.
Einordnung der Quelle
Das Gesundheitsportal gesundheitsinformation.de wird vom IQWiG betrieben. Es wertet medizinisches Wissen aus und stellt es in Alltagssprache dar. Wir haben den Beitrag „Tennisarm und Golferarm“ am 20.10.2026 gelesen; der Seitenstand ist der 29.10.2025. Es ist möglich, dass das Portal den Beitrag seither aktualisiert hat. Wenn Sie Genaueres wissen möchten, lesen Sie die aktuelle Fassung direkt dort. Unsere Zusammenfassung ersetzt sie nicht, und sie ist bewusst kürzer.
Wir geben keine eigenen Erfahrungen wieder und stützen uns auf keine weitere Quelle. Wo die Quelle etwas nicht sagt, etwa zu festen Warnzeichen, sagen wir es auch nicht.
Häufige Fragen
Sind Ellbogenschmerzen nach dem Padel immer ein Tennisarm?
Nein. Tennisarm und Golferarm sind Bezeichnungen für bestimmte Überlastungsbeschwerden der Sehnenansätze. Ob Ihre Beschwerden dazugehören, kann nur eine Ärztin oder ein Arzt beurteilen. Auch andere Ursachen sind möglich.
Muss ich sofort zum Arzt?
Die Quelle nennt keine festen Warnzeichen. Wenn Beschwerden anhalten, stärker werden, nachts stören oder Sie unsicher sind, lassen Sie sich ärztlich beraten.
Wie lange dauern solche Beschwerden?
Nach gesundheitsinformation.de halten sie oft einige Monate an; etwa 80 % der Betroffenen sind innerhalb eines Jahres schmerzfrei (Seitenstand 29.10.2025). Für Ihren Fall sagt das nichts Verbindliches.
Kommt der Schmerz vom Sport?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Quelle nennt Sport, Arbeit und Alltag als mögliche Auslöser und weist darauf hin, dass die Beschwerden bei den meisten Menschen andere Ursachen als Tennis- oder Golfspielen haben.
An wen wende ich mich zuerst?
In der Regel an die Hausarztpraxis. Dort wird nach Tätigkeiten und Vorerkrankungen gefragt, der Arm wird untersucht.
Können Sie mir sagen, was ich gegen die Beschwerden tun soll?
Nein. Behandlungsfragen klären Sie mit Ärztin, Arzt oder Physiotherapie. Diese Seite gibt dazu bewusst keine Empfehlung.
Quellen
gesundheitsinformation.de (IQWiG): „Tennisarm und Golferarm“, Seitenstand 29.10.2025, gelesen am 20.10.2026. Stand dieser Seite: 20.10.2026. Allgemeine Information, keine ärztliche oder physiotherapeutische Beratung.
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Redaktionell recherchiert und verglichen, keine Produkttests. Inhalte mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Stand: 20.10.2026. Arbeitsweise und Quellen: Offenlegung.